Kampfloses Siegen | Online-Seminare | Wie funktioniert Meditation | Sommer
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Denkanstoß #11

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Willkommen

Liebe Leserin, lieber Leser,

Seit ich vor über zwölf Jahren mein erstes Buch »Shaolin-Du musst nicht kämpfen um zu siegen« geschrieben habe, begleitet mich eine interessante Diskussion. Immer wieder werde ich nämlich gefragt, von welchem »Kampf« ich denn in dieser friedlichen Zeit eigentlich spräche? Mal ganz abgesehen davon, dass das Wort »Kampf« schon so sehr Teil unseres Wortschatzes geworden ist, dass wir ganz selbstverständlich von Konkurrenzkampf, Preiskampf und Geschlechterkampf sprechen, ist die Idee des Kampfes (wie auch übrigens des kampflosen Siegens) tagtäglich ein Teil unserer Gesellschaft. Oder beauftragen Sie wirklich keinen Steuerberater, der mit dem Finanzamt gegen vermeintlich überzogene Steuerforderungen kämpft? In einer idealen Welt jedenfalls würden Sie die Zahlungen ohne weitere Widerrede einfach leisten.    

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Nachgedacht

Wie funktioniert Meditation? (2)

Wie Ihnen wahrscheinlich bekannt ist gibt es in unserem Gehirn eine Art Datenautobahn, die uns schneller mit Informationen verbinden, als wir denken können. Frage ich Sie beispielsweise danach wie viel vier mal vier ist oder nach der Hauptstadt von Deutschland, kommt die Antwort ohne Nachdenken. Anders sieht es wohl bei der Hauptstadt von Kambodscha oder der Frage aus, wie viel 44 mal 44 ist. Das hat aber nicht mit der Schwierigkeit der Fragen sondern alleine damit zu tun, dass die zugehörigen Antworten nicht über eine Autobahn sondern nur über einen Feldweg angebunden sind. So selten wie diese benutzt werden zahlt sich der Bau einer Schnellverbindung aber auch nicht aus. Genau dieses Prinzip macht sich die Meditation zu nutze. Je öfter wir uns einen Gedanken bewusst durch den Kopf gehen lassen, umso selbstverständlicher wird er uns weil direkte Verbindungen geschaffen werden (weshalb es auch viel schwieriger ist, falsch eingelerntes zu korrigieren als etwas neu zu lernen). Meditieren Sie einmal eine Woche lang täglich fünf Minuten ausschließlich darüber, was Sie so richtig gut können. Glauben Sie mir, Sie werden über sich erstaunt sein.  

Wenn uns die aktuelle Situation

etwas lehren kann, dann die Tatsache, dass wir durchaus in der Lage sind, uns selbst über kleine Dinge zu freuen, sobald uns diese nicht mehr selbstverständlich sind und dass wir ohne vieles auskommen können, das wir bis dato für unverzichtbar gehalten haben. Vergessen Sie nicht, dass Ihr Leben einzig das ist, was Sie aus ihm machen, genießen Sie den ungewöhnlichen Sommer und kommen Sie gut durch die Zeit.

Herzlich,

Signatur BM

Ihr
Bernhard Moestl