Bücher schreiben | Wie funktioniert Meditation? | Zen-Geschichte
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Denkanstoß #9

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Willkommen

Liebe Leserin, lieber Leser,

immer wieder erreichen mich Mails von Lesern, die mit den Worten beginnen: »Ich nehme an, dass Sie als vielbeschäftigter Autor keine Zeit haben werden, auf meine Nachricht zu antworten.« Ganz abgesehen davon, dass ich mich über jeden Kontakt mit meinen Lesern freue, haben offenbar viele eine falsche Vorstellung vom Leben eines Schreibers. Zumindest ich verbringe die meiste Zeit mit der Suche nach dem, über das ich nachher schreiben werde. Ich mache mir Notizen sobald mir etwas in den Kopf kommt, sammle, bewerte oder entsorge die Ideen wieder, erstelle einen roten Faden und versuche, mich mit mir selbst auf einen Sprachstil zu einigen. Erst im letzten Schritt erfolgt die Phase des tatsächlichen Schreibens, die normal etwa drei Monate in Anspruch nimmt. Davor, währenddessen und danach freue ich mich über jede Anregung, die mir hilft, die Herausforderungen meiner Leser noch besser zu verstehen. Wer übrigens genauer wissen möchte, wie man ein erfolgreiches Buch schreibt, erfährt das heute und übermorgen Samstag im Online-Seminar »Der Weg zum Bestseller«, für das es noch Restplätze gibt.

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Wie funktioniert Meditation?

Obwohl die alte asiatische Technik der Meditation auch in Europa immer bekannter wird, fragen sich noch immer viele, worum es dabei eigentlich geht. Schließlich reicht das Spektrum der möglichen Formen vom stundenlangen Sitzen mit gekreuzten Beinen bis hin zu dem Versuch, das Denken möglichst komplett zu unterdrücken. So spektakulär diese Übungen auch erscheinen mögen, so wenig bringen sie die meisten von uns zu dem Ziel, den Geist zu beruhigen und für neue Impulse zu öffnen. Die einfachste Technik, um diesen Zustand zu erreichen, ist das Ziehenlassen der Gedanken. Nehmen Sie dazu eine bequeme Position ein, schließen Sie die Augen zur Hälfte und richten Sie Ihren Blick ins Leere. Stellen Sie sich jetzt vor, Sie sitzen auf einer Parkbank und hören die Gespräche der vorbeigehenden Menschen. Die Wortfetzen kommen und gehen, ohne in Ihnen das Bedürfnis zu erwecken, den Passanten nachzulaufen und diese zu fragen, worüber genau sie gerade sprechen. Verfahren sie nun genauso mit Ihren Gedanken. Beobachten Sie, wie diese kommen und lassen Sie sie dann wieder ziehen. Zwei kostenlose Meditationen zum Ausprobieren finden Sie auf meinem YouTube-Kanal. 

Zur Meditation
Blume

Zen-Geschichte

 

Als Meister Tan-hsia während eines Tempelaufenthalts kalt wurde nahm er eine Holzstatue des Buddha vom Altar und warf sie ins Feuer. Der Hüter des Tempels war entsetzt und verärgert. Daraufhin stocherte der Meister in der Asche. »Was macht Ihr da?«, fragte der Tempelhüter. »Ich suche nach heiligen Überresten«, sagte der Meister. »Die findet Ihr doch sicher nicht in der Asche einer Holzstatue!", sagte der Hüter. »Wenn das so ist«, meinte Tan-hsia, »habt Ihr nicht noch ein paar Buddhas, damit ich mich wärmen kann?«

Um die GoAsia! Tradition

nicht nach sieben Jahren zu unterbrechen (die ursprünglich für 2021 vorgesehene Indienreise findet voraussichtlich im Februar 2022 statt) planen wir für September 2021 eine Reise durch das touristisch großteils wenig erschlossene Zentralasien. Mehr über die Tour, die von Samarkand nach Almaty führen wird, erfahren Sie im nächsten Newsletter. Genießen Sie bis dahin die lange ersehnten Sommertage und kommen Sie gut durch die Zeit.

Herzlich,

Signatur BM

Ihr
Bernhard Moestl